Hallo
Habe was neues und sehr interessantes gefunden. Es scheint ganz neu zu sein und wenig bekannt. Dabei ist es sehr flexibel und kann auf so ziemlich jeden Sensor angepasst werden, allerdings scheinbar nur in C da es als Slave arbeitet. Damit können hunderte von verschiednen Typen von Sensoren mit einem z.B. Pico überwacht werden. Fasse das ganze mal als
Intellegente Sensoren
zusammen. Habe einen Überblick dazu geschrieben. Für mich ist es die logische Weiterentwicklung und super passend zum I2C Bus.
TinyML-Helligkeitssensor – Grober Überblick
Ein TinyML-Helligkeitssensor verlagert die Intelligenz direkt an den Sensor, sodass der Mikrocon-troller (z. B. ATtiny3216) selbst entscheidet, wie die Beleuchtung eingeschätzt wird. Ziel ist es, festzustellen, ob das Licht normal, zu hell, zu dunkel oder flackernd ist. Diese lokale Verarbeitung reduziert die Datenmenge und entlastet die zentrale Steuerungseinheit (Supervisor), die nur interpretierte Zustände erhält.
Ablauf vom Rohsignal zum Zustand
Der ATtiny3216 übernimmt die lokale Intelligenz: Er misst die Rohwerte, berechnet Features, bewertet das Verhalten und liefert einen interpretierten Zustand. Der Supervisor arbeitet ausschließlich mit diesen verdichteten Informationen, zeigt sie an, speichert sie oder löst Alarme aus.
Dieses Vorgehen bildet den Kern von TinyML:
Intelligenz nahe am Sensor, reduzierte Datenmengen, effiziente und robuste Systeme.
Wie ist eure Meinung zu dem Thema?
achim
Habe was neues und sehr interessantes gefunden. Es scheint ganz neu zu sein und wenig bekannt. Dabei ist es sehr flexibel und kann auf so ziemlich jeden Sensor angepasst werden, allerdings scheinbar nur in C da es als Slave arbeitet. Damit können hunderte von verschiednen Typen von Sensoren mit einem z.B. Pico überwacht werden. Fasse das ganze mal als
Intellegente Sensoren
zusammen. Habe einen Überblick dazu geschrieben. Für mich ist es die logische Weiterentwicklung und super passend zum I2C Bus.
TinyML-Helligkeitssensor – Grober Überblick
Ein TinyML-Helligkeitssensor verlagert die Intelligenz direkt an den Sensor, sodass der Mikrocon-troller (z. B. ATtiny3216) selbst entscheidet, wie die Beleuchtung eingeschätzt wird. Ziel ist es, festzustellen, ob das Licht normal, zu hell, zu dunkel oder flackernd ist. Diese lokale Verarbeitung reduziert die Datenmenge und entlastet die zentrale Steuerungseinheit (Supervisor), die nur interpretierte Zustände erhält.
Ablauf vom Rohsignal zum Zustand
- Messung der Rohdaten:
Der Sensor liefert kontinuierlich viele Messwerte (z. B. 100–200 ADC-Werte pro Zyklus). Diese Rohwerte sind rauschbehaftet und noch nicht aussagekräftig. - Feature-Berechnung:
Der Mikrocontroller verdichtet die Rohdaten zu wenigen, informativen Merkmalen:- Mittelwert: Grundhelligkeit
- Standardabweichung: Schwankungen und Flackern
- Min / Max: Extremwerte zur Erkennung von Lichtblitzen oder plötzlicher Dunkelheit
- Optional: gleitender Mittelwert für langsame Trends
- Verhaltensanalyse:
Die berechneten Features zeigen, ob das Signal stabil, flackernd oder instabil ist. Der Mikro-controller bewertet diese Merkmale in einer einfachen Entscheidungslogik (Mini-Modell), z. B. über eine priorisierte Reihenfolge: Flackern hat Vorrang, danach wird die Grundhelligkeit bewertet. - Zustandsableitung:
Aus dem Verhalten wird ein handlungsrelevanter Zustand gebildet: Normal, Zu hell, Zu dunkel oder Flackern. Dieser Zustand repräsentiert die Verdichtung der Informationen und ist robust gegenüber Störungen. - Datenübertragung:
Nur die interpretierte Information und die wichtigsten Features werden an den Supervisor weitergegeben. Typische Daten:- Zustand (0–3): zentrale Steuerinformation
- Mittelwert: Kontext für Anzeige und Logging
- Standardabweichung: Indikator für Flackern
- Min / Max: Extremwerte zur Absicherung
- Supervisor / Master:
Die zentrale Einheit empfängt die verdichteten Informationen, nutzt sie für:- Anzeige: z. B. auf OLED oder TFT
- Logging: Speicherung über Zeit für Analyse oder Trendbeobachtung
- Alarmierung: Benachrichtigung bei Flackern oder extremen Helligkeiten
- Robustheit: Kurzzeitige Schwankungen werden lokal gefiltert, der Zustand bleibt stabil.
- Energie- und Speicherersparnis: Nur interpretierte Daten werden übertragen.
- Skalierbarkeit: Mehrere Sensorknoten können parallel arbeiten, ohne die zentrale Einheit zu überlasten.
- Nachvollziehbarkeit: Die einfache Entscheidungslogik ermöglicht deterministische und erklärbare Ergebnisse.
Der ATtiny3216 übernimmt die lokale Intelligenz: Er misst die Rohwerte, berechnet Features, bewertet das Verhalten und liefert einen interpretierten Zustand. Der Supervisor arbeitet ausschließlich mit diesen verdichteten Informationen, zeigt sie an, speichert sie oder löst Alarme aus.
Dieses Vorgehen bildet den Kern von TinyML:
Intelligenz nahe am Sensor, reduzierte Datenmengen, effiziente und robuste Systeme.
Wie ist eure Meinung zu dem Thema?
achim