Kalibrierspannung für DMM 2018-10-20

Erzeugung einer sehr genauen Spannung für den Abgleich oder Kontrolle von DMM

  1. achim S.

    achim S. Mitglied

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    Eichspannung für DMM - Erzeugung einer sehr genauen Spannung für den Abgleich oder Kontrolle von DMM

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  2. LotadaC

    LotadaC Sehr aktives Mitglied

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    Es handelt sich "lediglich" um eine Spannungsreferenz, in Form eines LT1021.
    Dieser ist mit einer anfänglichen Toleranz von ±0,05% angegeben.
    Sofern ich mich recht erinner, haben die AVR-internen Referenzen etwa ±3..5%.

    Du verwendest die 10V-Variante, die Schaltung läßt sich also ohne weiteres (was natürlich Genauigkeit kosten würde) NICHT als Referenz für einen AVR verwenden (solls ja auch nicht sein).

    Sowohl hier, als auch im PDF wird von einer Eichspannung geschrieben - Eichen ist meiner Erinnerung nach ein hoheitlicher Prozess durch das Eichamt.
    Du kannst Deine Schaltung möglicherweise vom Amt/der PTB/... prüfen lassen (das Zertifikat ist AFAIR zeitlich befristet).
    Oder ein Arbeitsnormal anfordern, und Deine Schaltung damit vergleichen.

    Was Du eigentlich hast, ist eine Kalibrationsspannung, eben mit der Toleranz des LT1021 - "Eichen" würde ich hier gar nicht verwenden...

    Auf der Platine hast Du ferner die Möglichkeit vorgesehen, den LT mittels Potentiometer zu trimmen. Dabei ist natürlich eine Drift/Temperaturabhängigkeit/... des Potis sowie dessen Rauschen zu berücksichtigen. Im Allgemeinen müßte der LT also vor jedem Messzyklus mit der noch präziseren Referenz abgeglichen werden.
     
  3. achim S.

    achim S. Mitglied

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    Hallo
    du hast recht. Habe mit dem Wort eichen wohl zu hoch gegriffen. Kalibrationsspannung trifft besser zu. Hab damit die Möglichkeit meine teilweise in die Jahre gekommenen Messgeräte zu überprüfen. Eigentlich ist es entstanden um Werte zu vergleichen. Der PCF8591 hat 8 Bit (glaub ich oder verwechsle es). Ein MCP ??? hat ja bis zu 12 oder 16 Bit. Dabei kann es schon zu recht merkwürdigen Unterschieden kommen. Ist wohl bedingt durch den Aufbau und Versorgung. Manche Sachen sind zu empfindlich für den Bastler. Der Hauptgrund liegt bei mir bei den 0-20mA und 0-10V. Bei der Wandlung einer Spannung kann ich die Messwerte bei der Berechnung in der Software "angleichen" bzw. verschiedene Messbereiche anpassen. Damit ergibt sich ein bestimmter Korrekturfaktor um Unregelmässigkeiten bei Widerständen auszugleichen.
    Hauptsache, es kann jemand gebrauchen, hilft weiter und regt zu neuen Sachen an.
    achim
     
  4. LotadaC

    LotadaC Sehr aktives Mitglied

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    @me hat hier noch ein paar LTC2400 zu liegen, ADCs mit 24Bit.
    Als Referenz LM4140ACH-1,25 (0,1% anfängliche Genauigkeit und 3ppm/°C Temperaturkoeffizient)
    Aber der Kram ruht schon seit etwa 10 Jahren... inzwischen müßte man neu suchen...
     
  5. achim S.

    achim S. Mitglied

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    ADC mit 24 Bit ist wohl eine Nummer zu gross für mich
     
  6. dino03

    dino03 Aktives Mitglied

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    Hi,

    für die Zwecke hab ich mir vor etwa einem Jahr einige ICs für Referenzquellen (Strom und Spannung) und als Kontrolle und erste Kalibriereinheit nen DMM mit 0,0015% angeschaft.

    Messwiderstände mit unter 0,1% und Kondensatoren mit 0,5% und weniger hab ich hier schon ettliche Jahre rumliegen. Die sind auch langzeitstabil.

    Gruß
    Dino
     
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